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Freitag, 18. August 2017

Die Rieslochfälle bei Bodenmais

Die Zufahrt zum Wanderparkplatz am Rißlochweg (N49.0801549, E13.1102918) ist wegen einer kleinen Holzbrücke nur bis 3 t erlaubt.

Bodenmais hat aber auch einen eigenen Stellplatz.

Der Weg auf der linken Seite der Risslochfälle
ist wegen der vielen Steine und Wurzeln nicht ganz einfach.
Man sollte deshalb am Ende der Forststraße auf der linken Seite über den "Steinigen Weg" aufsteigen
und über den einfacheren Weg auf der anderen Seite der Fälle wieder absteigen.

Rippenfarn (Blechnum spicant) im Naturschutzgebiet Rissloch

 

Die Rißlochfälle sind die höchsten Wasserfälle des Bayerischen Waldes.

Die wild romantische Schlucht
erstreckt sich über 1,6 km und überbrückt eine Höhe von 260 m.

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In fünf meist gleitenden Hauptstufen haben die Rieslochfälle
eine Gesamthöhe von 55 m, der Hauptfall ist 15 m hoch.

Nachdem wir in Bodenmais unsere Vorräte aufgefüllt hatten, sind wir zum Campingplatz in Viechtach weiter gefahren.

Großer Pfahl bei Viechtach

Die meiste Zeit des Tages haben wir auf dem Campingplatz Viechtach, Waldfrieden 22 (N49.082574, E12.853106) verbracht.
Es war sehr warm und mir ging es schon seit zwei Tagen nicht gut. Husten, Schnupfen, Magen- und Darmprobleme. Gleich alles auf einmal ...

Nachdem die größte Hitze vorbei war, haben wir uns abends noch den "Großen Pfahl" angeschaut.
Er liegt nur ca. 500 m vom Campingplatz entfernt.

Bei Viechtach erscheint der Gro0e Pfahl als weiße "Teufelsmauer".
Die Sonne war bereits untergegangen, deshalb wirken die weißgrauen Felsen im Schatten bläulich.

Verladestation und ehemalige Schmiede

Der Große Pfahl war vor etwa 275 Mio Jahren
ein 50 - 150 m breiter Riss im Gesteinsgrund, der mit 6 km tief genug war,
um aus dem Erdinneren mit Kieselsäure aufgefüllt zu werden.
Im Laufe der Zeit widerstand der harte Quarz der Verwitterung, während
die umgebenden weicheren "Pfahlschiefer" ebenso wie das übrige Gestein abgetragen wurden.
Es entstand die markante, bis zu 120 m breite und 35 m hohe "Teufelsmauer".

Die Störungszone des Großen Pfahls durchquert den Bayerischen Wald fast schnurgerade
auf einer Länge von 140 km von der Oberpfalz bis nach Österreich.

Abends zog ein heftiges Gewitter mit starkem Regen auf.
Es war ein Ausläufer des Unwetters, das weiter südlich große Sturmschäden und eine Überschwemmung der Altstadt von Passau verursacht hat.
Gut, dass wir unsere Reise um eine Woche verschoben hatten, sonst wären wir jetzt mitten in diesem Unwetter.

Samstag, 19. August 2017

Vormittags regnete es noch etwas, mittags lockerte die Bewölkung aber schon wieder auf.

Wir verbrachten einen ruhigen Tag auf dem Campingplatz

Vormittags sind wir erst mal im schönen Hallenbad des Campingparks schwimmen gegangen ...

... und haben uns mittags im griechischen Restaurant "Aiolos" auf dem Campingplatz mit einem leckeren Essen gestärkt.

Nachmittags mussten die Hunde beschäftigt werden und wir haben den kleinen Agilityparcour des Campingplatzes ausprobiert.
Während ich mit Chili über den Parcour lief, schaute Carla hinter dem Zaun vom benachbarten Übungsplatz aus zu.

Der Campingpark in Viechtach ist besonders hundefreundlich.
Am "Belloweg" gibt es auf diesem Campingplatz sogar eingezäunte Stellplätze, auf denen man die Hunde ums Wohnmobil herum frei laufen lassen kann.

Chili hatte durchaus eigene Ideen, was man mit einer Slalomstange so anfangen könnte ... ;-))

Dann wollte auch Carla mitmachen. Derweil musste Chili hinter dem Zaun warten.
Wegen ihres operierten rechten Vorderlaufs habe ich Carla aber nur über die ganz niedrige Stange hüpfen lassen.
(Carla hatte sich vor 8 Monaten einen komplizierten Bruch des Karpalgelenks zugezogen, der mit einer Platte und 11 Schrauben versteift werden musste)

Mit etwas Geduld klappte der Slalom auch bei ihr und zum Abschluss durfte Carla noch auf dem Brett balancieren.

Nachdem Chili noch die kleine Schrägwand erobert hatte, war wieder Chillen angesagt. Mein Kreislauf machte Probleme und ich brauchte Ruhe.

Sonntag, 20. August 2017

Am nächsten Tag haben wir unsere Reise zu einem weiteren Fels des Großen Pfahls fortgesetzt.
Ziel war Weißenstein bei Regen (N48.950845, E13.143519)
.

Direkt über dem Parkplatz steht ein Gläserner Wald.

Kapelle mit Totenbrettern, die an Verstorbene erinnern sollen.
Heute werden die Toten nicht mehr auf den Totenbrettern aufgebahrt.
Die robusten Bretter werden eigens zum Andenken der Toten hergestellt,
um sie an besonders geeigneten Stellen, wie z.B. einer Dorfkapelle, anzubringen.

In Viechtach und bei der Burgruine Weißenstein befinden sich die markantesten Quarzriffe des Großen Pfahls.

Die Burgruine wurde auf dem Pfahl erbaut.


weiter geht's zum Höllbachg'spreng und dem Großen Falkenstein ...

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