Oldenburg, Münster,
Schiffshebewerk Henrichenburg
und
Deutsches Bergbaumuseum

Mitte September 2014

Besucherzaehler

Mittwoch, 24. September

Morgens früh ging es nach dem Frühstück gleich weiter nach Oldenburg zum Stellplatz am Westfalendamm.
Von dort war es nicht weit bis zum Schlosspark und der Altstadt. Hier konnten unsere Hunde mal wieder hochherrschaftlich gassi gehen ;-)

Oldenburg

Der 18 ha große Schlossgarten wurde 1814 im Stil eines englischen Landschaftsgartens angelegt.

Der Schlossteich mit dem Elisabeth-Anna-Palais von 1895 und das Oldenburger Renaissance-Schloss von 1607 lagen direkt auf dem Weg in die Altstadt.

Bei der Lamberti-Kirche ist die Differenz zwischen Außen und Innen bemerkenswert.
Man erwartet eine langgestreckte Kirche und findet sich in einem Rundbau wieder.

Die Kirche stammt ursprünglich aus dem 12. Jhdt. und wurde immer wieder aus- und umgebaut. Im Laufe der Jahrhunderte entstand aus einem einschiffigen Bau eine dreischiffige spätgotische Hallenkirche. 1795 wurde beim klassizistischen Umbau im Inneren eine Rotunde erichtet, die an das Pantheon in Rom erinnert. 1873 wurde das Äußere im neugotischen Stil verändert. Die Kirche wurde mit Backstein verkleidet und zum Hauptturm kamen noch 4 Ecktürme, die als Treppentürme dienen.

Das große 'Lichtkreuz' hängt seit 2011 unter der Lichtöffnung in der Kuppel und zeigt die Verbindung zum himmlischen Licht.
Je nachdem von wo man das Kreuz betrachtet, entstehen ganz unterschiedliche Farbwirkungen.

Rathaus von 1888 am Markt im Stil der Neugotik und Neorenaissance — Bronce-Elefant in der Fußgängerzone

Das Haus 'Graf Anton Günther' von 1682 im Stil der Neorenaissance wurde von Kaufleuten und Tabakfabrikanten genutzt.
Der Lappan von 1467 auf dem rechten Bild ist der Glockenturm des ehemaligen Heiligen-Geist-Spitals. Er überstand als einziger den Stadtbrand von 1676.

Nach einer ruhigen Übernachtung am Ufer der Hunte ging es mit einigen Unterbrechungen wieder Richtung Heimat.

Donnerstag, 25. September

Münster

Zur Stadtbesichtigung haben wir ganz zentral auf dem Hindenburgplatz/Schlossplatz gestanden.
Das Schloss wurde in der 2. Hälfte des 18. Jhdt. als fürstbischöfliche Barockresidenz erbaut.

Im hinter dem Schloss gelegenen Park befindet sich der mehr als 200 Jahre alte Botanische Garten der Universität mit einer großen Pflanzenvielfalt.

Die Hunde hatten leider keinen Zutritt.

Nachdem wir mit den Hunden einen kleinen Spaziergang um den bot. Garten herum gemacht hatten, haben wir uns die Altstadt angesehen.

Die Liebfrauen-Überwasserkirche entstand um 1340 mit dem mächtigsten gotischen Kirchturm Westfalens.
Der ungewöhnliche Name stammt von ihrer Lage: vom Dom aus liegt sie jenseits des Stadtflusses Aa, also 'über dem Wasser'.

Der St. Paulus-Dom entstand von 1225 an in romanischer Achitektur mit gotischen Anbauten.
Die astronomische Uhr aus dem 16. Jhdt. hat ein Glockenspiel mit Figurenumgang, das jeden Mittag ertönt.

Am 30. September 1264 wurde der heutige Dom durch Bischof Gerhard von der Mark geweiht.
Zum 750-Jahres-Jubiläum am kommenden Wochenende war der Dom bunt erleuchtet.

Das historische Rathaus mit seinem charakteristischen Giebel (Fotos links und rechts) ist ein gotischer Bau aus dem 14. Jahrhundert.
Auf dem linken Bild sieht man neben dem Rathaus das Stadtweinhaus von 1615, in dem früher die Stadtwaage und die Weinvorräte aufbewahrt wurden.

Standrundfahrt mit einer Kraftdroschke

Unter den Arkaden am Prinzipalmarkt boten schon im 12. Jhdt. Kaufleute ihre Waren an.
Die 48 Bogenhäuser mit ihren Gotik- oder Renaissancegiebeln
wurden im 2. Weltkrieg weitgehend zerstört und
danach teils originalgetreu, teils in vereinfachter Form wieder aufgebaut.

Die spätgotische Hallenkirche St. Lamberti liegt am Ende des Prinzipalmarktes.
Am Turm sind 3 Eisenkäfige erhalten, in denen Mitte des 16. Jhdt. die Leichen der Täufer-Anführer als Abschreckung zur Schau gestellt wurden.

Der Erbdrostenhof bildet zusammen mit der Clemens- und Dominikanerkirche
die 'Barockinsel' in der Innenstadt.
Er liegt diagonal auf einem rechteckigen Grundstück
und scheint daher nicht so recht dort hinzupassen.

Hinter dem Erbdrostenhof liegt, etwas versteckt, die Clemenskirche.

Die Clemenskirche wurde um 1750 erbaut.
Der Innenraum dieser für den Norden recht ungewöhnlichen Kirche
wurde von süddeutschen Künstlern im Rokkokostil ausgestattet.

Nach der Stadtbesichtigung sind wir zum Parkplatz des 'Freilichtmuseums Mühlenhof' am Aasee gefahren
und haben dort eine sehr ruhige Nacht unter Bäumen verbracht. Für die Hunde gab es dort viele Möglichkeiten zum Spazieren gehen.

Nicht umsonst wurde der Park am Aasee 2009 als 'Europas schönster Park' ausgezeichnet.

Am nächsten Morgen sind wir dann zu unserer letzten Etappe aufgebrochen.

Freitag, 26. September

Schiffshebewerk Henrichenburg

Mit diesem gigantischen 'Aufzug', der 1899 eingeweiht wurde, konnten Schiffe die 14 m hohe Stufe des Dortmund-Ems-Kanals überwinden.
Allerdings liegt dieses imposante Industriedenkmal schon seit über 40 Jahren still und dient nur noch als Museum.
Heute hat ein moderneres Hebewerk in unmittelbarer Nachbarschaft diese Aufgabe übernommen.

Der fahrbare Trog schaffte bis zu 40 Binnenschiffe täglich.
In den beiden Oberhaupttürmen führen Treppen hinauf auf die Brücke, von der aus man einen guten Ausblick auf die Stahlkonstruktion hat.

Anschließend haben wir noch dem 'Schloss Bodelschwingh' einen kurzen Besuch abgestattet.

Unser letztes Ziel dieser Tour war das
Deutsche Bergbaumuseum

Unter dem größten Bergbau-Museum der Welt befindet sich
ein Anschauungs-Bergwerk mit einem Streckennetz von 2,5 km Länge.

Auch Pferde mussten unter Tage arbeiten. >

Beim Rundgang unter Tage gewinnt man vielfältige Eindrücke
und kann eine große Zahl Orginalmaschinen besichtigen.


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