On the Road again ...

Am Strand bei Noordwijk

Ende Mai 2020

Besucherzaehler


Am 20. Januar 2020 konnten wir endlich unser neues Wohnmobil
vom Händler abholen. Nun sind wir mit Busfeeling unterwegs ;-)

Es ist ein ein kompakter Knaus Van I 550 MD Platinum Selection geworden:
596 cm lang, 220 cm breit, 276 cm hoch,
auf der neuen Ducato-Basis mit 160 PS, 9-Gang-Wandlerautomatik
und Euro 6d-temp Norm.

Der schlanke, kurze Knaus VanI ist wendig und lässt sich fast wie ein PKW fahren. Dank der neuen Wandlerautomatik merkt man von den Schaltvorgängen absolut nichts. Der Wandler schaltet ohne Zugkraftunterbrechung unauffällig rauf und runter. Bei optimaler Drehzahl gleitet ein Gang in den anderen und man hört nur die Änderung der Drehzahl. Im Gegensatz zur bisherigen Comfortmatic beherrscht die Wandlerautomatik das sogen. Kriechen. Beim Einparken und vor allem beim Auffahren auf Keile zeigt sie ihr Feingefühl, kriecht langsam auf die Keile und bleibt an den Kanten stehen.
Der Verbrauch liegt bei 10,5 l Diesel/100 km. Sparsam ist die Wandlerautomatik also auch noch.

So knuffig klein der VanI 550 auch ist, so bietet er innen doch erstaunlich viel Platz und Stauraum. Er hat eine große Garage, in der wir nicht nur das Fahrrad sauber und Diebstahl-sicher unterbrinen können.

Ich wollte unbedingt Einzelbetten haben, die es normalerweise erst ab 7-m-Wohnmobilen gibt. Ein so langes Wohnmobil lässt sich aber auf unserem engen Parkplatz vor dem Haus leider nicht einparken. Im VanI nutzen wir Heckbett und Hubbett, die beide als Doppelbetten konzipiert sind, als komfortable große Einzelbetten.

Das Komfort-Bad bietet für ein so kleines Wohnmobil erstaunlich viel Platz, der durch die beiden Spiegel optisch noch vergrößert wird. Die Banktoilette ist sehr bequem. Durch die pfiffige Schwenkwand mit dem Waschbecken lässt sich das Bad blitzschnell in eine geräumige Duschkabine verwandeln, in der sogar das Duschen im Wohnmobil Spaß macht.

Was mir am Knaus VanI besonders gut gefällt, ist die konsequente Trennung von Wohn- und Schlafbereich. Die Küche befindet sich direkt neben der Sitzgruppe, so dass unsere Hündin vor dem Heckbett im Bereich zwischen Aufbautür und Bad liegen kann, ohne dass ich sie während des Kochens und der Mahlzeiten immer wieder stören muss. Wenn sie dort liegt und die Aufbautür offen ist, liebt sie es, die Umgebung zu beobachten. Gesichert ist sie dann mit einer Leine, die an den stabilen Kopfstützen der Sitzbank befestigt ist und "Ausbrüche" verhindert ;-)

Gefallen hat mir auch der holzfreie TVT-Aufbau und das elektrisch betriebene Isolationsrollo als Frontverschattung im Sommer und Wärmeisolierung im Winter. Zusammen mit den Isolierglasscheiben im Fahrerhaus und den winterfesten Tanks sollte der VanI auch bei frostigen Temperaturen ein gemütliches Wohnen ermöglichen. Sogar die Kunststofffenster haben doppelte Scheiben. Und die bequeme Fernsteuerung der starken und leisen Heizung habe ich schon bei unserem ersten Urlaub schätzen gelernt.

Zimmer mit Aussicht: Mein Lieblingssitzplatz ist die gemütliche L-Sitzbank, wo ich bequem die Beine hochlegen und dabei die Aussicht aus den großen Fenstern genießen kann.

Nachtrag:
Inzwischen sind wir über 10.000 km mit dem Wohnmobil gefahren und sind mit Motor und Aufbau sehr zufrieden.
Auch die AdBlue-Technik macht keine Probleme.


Urlaub in Corona-Zeiten: Mit dem Wohnmobil ist man überall zuhause

Nachdem ich alles eingerichtet hatte, sind wir am 21. Februar zu unserer Jungfernfahrt aufgebrochen
und haben unsere Tochter in der Pfalz besucht.

Das war's dann aber auch schon.
Anfang März begann die Corona-Pandemie mit Lockdown sowie Kontaktbeschränkung und Reiseverbot.
Wir 'scharrten mit den Hufen', wollten reisen, aber Gesundheitsschutz geht vor.

Mitte Mai 2020 wurde der Lockdown langsam wieder gelockert.
Die Grenze zu den Niederlanden war offen und eine 14-tägige Quarantäne war nicht mehr vorgeschrieben.

Da unser Wohnmobil durch eigenes Bad, WC und Küche völlig autark ist, haben wir die Reise gewagt.
Außer bei der Anmeldung auf dem "Camping De Carlton" haben wir mit niemandem Kontakt aufgenommen
und konnten das 'Social Distancing' genauso gut durchhalten wie zuhause.

Mit Wohnmobil funktioniert "StayAtHome" auch auf Reisen!

Am Strand bei Noordwijk

Dienstag, 19. Mai 2020

Platz hatten wir mehr als genug ... ;-)

Ein erster Kurzausflug an den Strand. Chili war begeistert!

Es ist immer wieder schön zu sehen, wie entspannt die Hunde am Strand miteinander umgehen.

Auch am Strand hatten wir Platz genug - kaum ein Mensch weit und breit.

Chili ist glücklich. Das ist Urlaub ganz nach ihrem Geschmack ;-)


Mittwoch, 20. Mai 2020

Blühende Tulpenfelder gab es natürlich keine mehr.
An unserer Gassi-Strecke vor dem Campingplatz
war allerdings ein Feld mit diesen schönen Iris.


Donnerstag, 21. Mai 2020

Dieser "Wuschelhund" war ein lustiger Kerl, aber er gehorchte seiner Besitzerin überhaupt nicht und entfernte sich mehrmals weit von ihr.
Immer wieder fielen mir Hunde auf, die die Pferde massiv belästigten während die Besitzer versuchten, sie einzufangen.
Auch der Wuschel war nicht zu bremsen. Die Reiter blieben erstaunlich gelassen.

Chili ließ sich dagegen sehr gut lenken und durfte zusammen mit den Pferden posieren.

Immer wieder fordert Chili mich zu einem kleinen Zerrspiel auf.


Freitag, 22. Mai 2020

Es war 'etwas' stürmisch und so mancher Kitesurfer erhob sich in die Lüfte.

In den Dünen kann man wunderbar wandern und auch gute Radwege gibt es genug.


Samstag, 23. Mai 2020

Chili ist eine richtige Wasserratte.

Chili staunte: Diese Landseer-Hündin war sogar größer als sie!

Menschen, die auf dem Wasser laufen und sogar fliegen können,
hatte Chili noch nie gesehen ;-))

Auch heute war es wieder ziemlich stürmisch.


Sonntag, 24. Mai 2020

Sonntags sind wir dann wieder nach Hause gefahren.

Unser neues Wohnmobil hat sich bei dieser Kurzreise jedenfalls bestens bewährt.
Es funktionierte alles einwandfrei. Wir sind mit dem Knaus sehr zufrieden!



Mal sehen, wohin es uns das nächste mal verschlägt

Warten wir's ab ...
... et kütt wie't kütt ...

 

 


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