Besucherzaehler


Montag, 24. August 2015

Nachdem die Hunde morgens am Lopausee noch einen schönen Spaziergang machen konnten, blieben sie während der Stadtbesichtigung im Wohnmobil.

Hansestadt Lüneburg

Neben dem Stellplatz Sülzwiesen kann man mit Parkscheibe bis zu 4 Std. kostenlos stehen.

Industrie- und Handelskammer

Patrizierhäuser mit kunstvoll verzierten Giebeln "Am Sande"

Die St. Johanniskirche wurde im späten 13. Jhdt. erbaut.

Der Hauptaltar mit den zweifach klappbaren Seitenflügeln wird während der Passionszeit 'gewandelt', d.h. zugeklappt und zu Ostern wieder geöffnet.
Die niederländische Renaissance Orgel stammt aus dem Jahr 1553 und wurde 1712 erweitert.

In der Mitte des Baldachinaltars (ca. 1400) sieht man den Evangelist Johannes mit Kelch.
Der Marienleuchter stammt aus dem Jahr 1490. Auf der einen Seite sieht man Maria im Kranz der Engel, auf der anderen Seite den Märtyrer Erasmus.

Das alte Rathaus am Marktplatz

Der Haupteingang von St. Nicolai (ca. 1420) ist ein schönes Beispiel für die Backsteingotik.

Auf dem linken Bild sieht man Ägeas' Pferd, das von lauter Teufelchen angefallen wird.
Er selbst verfällt zur Strafe dem Wahnsinn, weil er den hl. Andreas kreuzigen ließ.
Auf dem rechten Bild von 1447 sieht man den Priesterkönig Melchisedek, der Abraham zum Friedensmahl einlädt.
Bei beiden Bildern erkennt man im Hintergrund eine Darstellung der Stadt Lüneburg.

Das prachtvolle Sternengewölbe ist in seiner Gestalt einzigartig.
Es ist acht- und fünfzackig gegliedert und steht mit den "Diensten",
die vom Fußboden aufsteigen, in Verbindung.

links: Adam und Eva, Sandsteinfiguren der Renaissance um 1550 im Chorumgang

< Schreiter-Fenster
'Gethsemane', 1987
"Und sein Schweiß rann
ihm wie Blutstropfen
zur Erde nieder"

^
Wurzel-Jesse-Fenster

Schreiter-Fenster >
'Golgatha', 1987
"Das Blut fließt, tropft,
bahnt sich seinen Weg."

< Das "Schwangere Haus" in der Waagestraße.
Die verwendeten Ziegel wurden zu stark gebrannt und nehmen dadurch
im Lauf der Zeit Feuchtigkeit auf und dehnen sich aus.

St. Michaeliskirche

links: Die Unterkirche von 1379 bildet im stark abfallenden Osthang ein starkes Fundament für die 1418 fertig gestellte Oberkirche.

rechts: Dieses Uhrwerk aus Gusseisen und Messing steuerte ab 1910 die Turmuhr.
Der Küster musste wöchentlich in den Turmhelm hinaufsteigen um das Uhrwerk aufzuziehen
und die an Stahlseilen hängenden Gewichte mittels der 3 Handkurbelwinden anheben,
je eine für die Zeitanzeige und die Glockenschläge zur vollen Stunde und den Viertelstunden.
1978 wurde es durch ein elektrisches Uhrwerk ersetzt.

Mittags fuhren wir dann vom nordöstlichsten Punkt unserer Rundreise hinüber zum nordwestlichsten Ziel.

Schmetterlingspark
Buchholz i.d. Nordheide

links: Zebrafalter (Heliconius charitonius) — rechts: Raupen sind Meister der Täuschung: wo ist der Kopf? Wo Bauch, wo Rücken?

Dieser Falter tarnte sich als Blatt.

Eine interessante fleischfressende Pflanze >

Passionsfalter (Heliconius) ?

Die unruhig herumflatternden Himmelsfalter (Morpho peleides)
waren besonders schwierig zu fotografieren.
Und wenn sie sich dann mal eine Ruhepause gönnten,
klappten sie ihre Flügel zusammen und man sah nur noch ihre gut getarnte Unterseite.

Atlas-Seidenspinner und Paridesfalter (Parides anchisiades)

Nachmittags kamen dann die Hunde wieder zu ihrem Recht und wir haben eine lange Wanderung zum Brunsberg und durch die Höllenschlucht gemacht.

Brunsberg

Parken kann man am Lohbergenweg an der Straße zwischen Sprötze und Holm-Seppensen

Ohne die Nutzung oder Pflege des Menschen würde sich durch Samenflug von Birken und Kiefern schnell wieder Wald entwickeln.

Der Brunsberg bei Buchholz i.d.Nordheide ist mit 129 m der zweithöchste Berg der Lüneburger Heide.
Hier kann man ein 360° Heide-Panorama genießen.

Die angeblich so spektakuläre Höllenschlucht entpuppte sich als Enttäuschung. Der Name ist 'etwas' zu imposant für dieses bewaldete Trockental.

Der Stellplatz vor dem Campingplatz in Holm-Seppensen war definitiv der schlechteste Übernachtungsplatz auf dieser Reise.

Dienstag, 25. August 2015

Büsenbachtal

Geparkt haben wir in Handeloh, OT Wörme, Am Büsenbach

Eine Bachschwinde ist ein seltenes Naturphänomen.
Auf dem linken Bild fließt der Büsenbach noch oberirdisch. Wasserundurchlässige Schichten (Lehm, Ton) verhindern sein Versickern.
Kurz darauf werden diese Schichten von lockerem Sand abgelöst und der Büsenbach verschwindet kurz vor dem Parkplatz im Untergrund.
400 m weiter östlich tritt das Wasser des Büsenbaches wieder an die Erdoberfläche.

Blick vom Pferdekopf über die schöne Heidelandschaft des Büsenbachtals

nun ist der Höhepunkt unserer Rundreise nicht mehr fern ...


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