Besucherzaehler

Die Teufelsmauer bei Weddersleben

Der Parkplatz "Teufelsmauer" an der Bode / Quedlinburger Straße bei Weddersleben ist leicht zu finden.

Die Teufelsmauer besteht aus harten Sandsteinen und tritt zwischen Ballenstedt und Blankenburg
in einer Länge von 20 km an 3 Stellen zu Tage.

Vor ca. 80 Mio Jahren wurde das Harzgrundgebirge herausgehoben und nach Norden aufgeschoben.
Das führte zur Steilstellung der mächtigen Bänke des Sandsteins.
Der Sandstein ist hier durch Kieselsäure imprägniert, was eine beachtliche Härte des Gesteins verursacht.

Der markanteste Teil der Teufelsmauer befindet sich südlich von Weddersleben und zieht sich auf einer Länge von 2 km bis Warnstedt.

Die ursprünglich um die Teufelsmauer herum verstreuten Felstrümmer wurden bis in das 19. Jhdt. hinein für verschiedene Bauzwecke abgebaut. Danach begann man, auch aus der Mauer heraus Steine zu brechen. Um den Abbau des begehrten Bausandsteins zu unterbinden, wurden die Felsrippen 1833 unter Schutz gestellt.

Seit 1935 ist die Teufelsmauer bei Weddersleben als Naturschutzgebiet gesichert
und zählt somit zu den ältesten Naturschutzgebieden Deutschlands.

Nun hatten wir genug gesehen. Zum Übernachten haben wir den Schlossparkplatz in Quedlinburg angefahren.

Quedlinburg - die größte Fachwerkstadt Deutschlands

Gleich nach unserer Ankunft auf dem Parkplatz sind wir dann aber doch noch zu einem kleinen Spaziergang durch die Altstadt aufgebrochen
und haben uns am Marktplatz neben dem Musikantenbrunnen zum Tagesabschluss ein leckeres Eis gegönnt.

Am nächsten Tag haben wir uns Quedlinburg etwas genauer angeschaut.

Mittwoch, 10. Juni 2015

Die Altstadt und das Schlossbergensemble mit dem Quedlinburger Dom St. Servatius gehören seit 1994 zum Welterbe der UNESCO

Das Geburtshaus von Friedrich Gottlieb Klopstock wurde um 1560
in der Blütezeit des niedersächsischen Fachwerkstils gebaut.

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< Auch das Haus für die Prediger des Stifts von 1680 steht am Schlossberg.
Die bemalte Schmuckfassade geht auf eine Neugestaltung der Fassade
in der Zeit des Spätbarock/Rokoko um 1730 zurück.
1754 bis 1760 wohnte dort Ludwig Giseke, der Dichter und Freund Klopstocks.

Der Sage nach soll der sächsische König Heinrich 919 am Finkenherd von fränkischen Edelleuten beim Vogelstellen die Insignien der Königswürde erhalten haben.

Das Renaissance-Rathaus wurde 1310 zum ersten Mal urkundlich erwähnt.
Die Rolandfigur ist ein Symbol bürgerlicher Freiheit
und Eigenständigkeit der Stadt.

2096 Fachwerkhäuser aus 8 Jahrhunderten machen Quedlinburg auf 80 ha zum größten Flächendenkmal Deutschlands mit Weltkulturerbe-Ritterschlag.
rechts: Die Münzenberger Musikanten

links: der markante Ständerbau geht auf das Jahr 1346/47 zurück.

Mit seinen 2.000 Fachwerkhäusern und schmalen Gassen ist Quedlinburg ein außergewöhnliches Beispiel einer mittelalterlichen Stadt.

St. Benedikti — Spätgotischer Flügelaltar mit Pieta (um 1500)

Kanzel aus Lindenholz im Stil der Spätrenaissance (1595) mit dem Erzengel Gabriel als Korbträger — barock-klassizistischer Hochaltar (1700)

Kalandskapelle

Die überlebensgroße Figur des Königs David aus dem Jahr 1663
diente ursprünglich als Stütze der barocken Orgelempore. >

Der heutige Marktkirchhof war früher ein Friedhof. Daran erinnert das Goetzesche Mausoleum. Es wurde 1726 für den verstorbenen Kaufmann Christoph Gebhardt erbaut und später von Bürgermeister Goetze erneuert. Das Mausoleum ist ein seltenes Beispiel für eine repräsentative barocke Gruft.

rechts: Der Brunnen am Kornmarkt zeigt in den einzelnen Figuren die Geschichte der Stadt Quedlinburg auf.
Die Stele auf dem mittleren Bild ist blumenumrankt und bekrönt mit einer jungen und alten Frau, die das Werden und Vergehen in der Natur darstellen.
Der Hund, der vom Sockel springt und die Stadt verlässt ist das Wappentier von Quedlinburg.
Es gibt verschiedene Sagen, die sich um den Hund Quedel und den Namen der Stadt ranken.


Die hochromanische Stiftskirche/Dom St. Servatii gehört zu den bedeutendsten Bauten der Romanik.

Das moderne Triumphkreuz soll die Verbindung des Jesus am Kreuz >
mit der sich auflösenden Gestalt des aufstrebenden und auferstandenen Christus darstellen.

Auch im Dom trifft man immer wieder auf Hunde-Darstellungen. — Der Schweinehund am Haupteingang will anscheinend durch einen Reifen springen ;-)

Nach der Stadtbesichtigung haben wir unsere Harzreise abgebrochen.

Eigentlich wollten wir danach noch über Thale mit der Rosstrappe das Bodetal mit den Bodewasserfällen erkunden und uns dann auf der Südwestseite des Harz über Herzberg, Osterode und Hann. Münden langsam wieder unserer Heimat nähern. Auch dem schönen Stellplatz am Twistesee wollten wir noch einen Besuch abstatten ... Eigentlich ... Wenn Chili uns Zeit gelassen hätte ...

Nun schauen wir erst mal, ob wir den E-Wurf vom Hexenweiher auf den Weg bringen können ...


Tja - leider hat es mit dem Decken nicht geklappt. Nun ist der Wurf erst mal auf nächstes Jahr verschoben.
Schade, ich hatte mich schon sehr auf den Wurf gefreut.

Aber man sollte immer positiv denken!
Das gibt uns viel Zeit für weitere Wohnmobil-Reisen ...


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