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In der Sächsischen Schweiz
auf schmalen Pfaden und interessanten Stiegen

Ende September 2015

Wehlen - Grießgrund - Höllengrund - Kohlgrund - Uttewalder Grund - Teufelsschlucht

Besucherzaehler

Dienstag, 22. Sept. 2015

Durch den einsamen Griesgrund zu Höllengrund, Kluftsteig, Uttewalder Grund und Teufelskammer

Länge der Wanderung: 10 km
Schwierigkeit Stufe 1: Pfade, Schluchtwege und Stiegen für Wanderer, im Griesgrund anstrengend

Eigentlich wollten wir unser Wohnmobil für diese Wanderung in Wehlen abstellen. Leider bestand für die einzige Zufahrtstraße gerade eine Vollsperrung,
sodass unser Wohnmobil weiterhin in Naundorf stehen blieb und wir einen zusätzlichen Ab- und Aufstieg in Kauf nehmen mussten.
Zum Übernachten sind die WoMo-Stellplätze in Wehlen und Rathen durch die direkt daneben verlaufende Bahnlinie sowieso nicht geeignet.
Sehr empfehlenswert ist dagegen der ruhige Wohnmobil-Stellplatz in Struppen.

Blick von Wehlen zur Kanzel der Basteiaussicht
Der Haldenweg führt an mit Steinmauern umrandeten Grundstücken und ehemaligen Steinbruchhütten vorbei.

Die weißen Wände zwischen Wehlen und Rathen sind ehemalige Steinbrüche, in denen von 1388 - 1910 Sandstein abgebaut wurde.
2009 hat es am Haldenweg einen Felssturz gegeben. Seitdem ist ein Teil des Weges gesperrt. Begehen auf eigene Gefahr!

Hinter der Karl-Stein-Hütte des Alpenvereins beginnt der Aufstieg in den Griesgrund

Während sich auf der benachbarten Bastei die Touristen drängeln, ist es in diesem "Stillen Grund" wirklich still.

Durch die wilde Schlucht führt der Pfad stetig nach oben.

Im oberen Teil ist der Wanderweg durch den Griesgrund durch zahlreiche kleine Felsblöcke durchaus anspruchsvoll.

Oben angekommen, trifft der stille Griesgrund unmittelbar
auf den bequemen Fremdenweg - und Heerscharen von Wanderern.

Bald führt der Weg wieder abwärts in den dunklen Höllengrund.

Im Kohlgrund säumen hohe Felsen den Weg durch die feuchte Schlucht.

Der kleine Kluftsteig wurde schon 1592 in den Karten erwähnt und gehört somit zu den ältesten Stiegen der Sächsischen Schweiz.

Nun erreichten wir den interessanten, zerklüfteten Uttewalder Grund.

In dem meist wasserlosen Bachbett türmen sich große, bemooste Felsblöcke.

Das bekannte Uttewalder Felsentor besteht aus 3 mächtigen Felsblöcken, die sich zwischen den Felswänden verkeilt haben.

Das Gasthaus "Waldidylle" bot sich für eine kleine Rast an.

Auf bequemen Wegen ging es dann weiter durch den Uttewalder Grund. Im Wehlgrund zweigte ein Rundgang durch Teufelsgrund und Teufelsschlüchte ab.

In der Teufelskammer am Ende der engen Schlucht geht es über Eisenstiegen hinauf auf die Hochfläche.

Vom Pfad auf der Hochfläche zweigt bald
der steile Abstieg durch die Teufelsschlüchte ab.

Immer wieder versperren große Felsbrocken den Weg und lassen nur kleine Öffnungen für das Hindurchschlüpfen frei.
Ich habe die vielen Klemmsteine nicht gezählt ...

Man kann die Heringshöhle einmal durchqueren und ein paar Meter links oberhalb des Eingangs wieder verlassen.
Es war stockdunkel in der Höhle, und so haben wir sie mangels Taschenlampe nicht erkundet.

Durch den Wehlener Grund erreicht man dann bald wieder Wehlen. Von der Burgruine Wehlen hat man einen schönen Blick auf den Marktplatz.

Nach steilem Aufstieg zu unserem Parkplatz in Naundorf haben wir einen ruhigen Nachmittag verbracht.


Am nächsten Tag stand nur eine kleine Wanderung zum Rauenstein an ...


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