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Besucherzaehler


11. Juni 2017

Spreewald - Im Labyrinth der Fließe

Der Spreewald ist eine einzigartige Landschaft, die als UNESCO-Biosphärenreservat geschützt ist. Nach der letzten Eiszeit teilte sich die Spree in ein fein gegliedertes Netz von Fließen. Ein Flickenteppich aus hunderten von Kanälen und Verästelungen der Spree, Mooren, Äckern, Feuchtwiesen und kleinen Ortschaften formen die Auenlandschaft des Spreewaldes.

Leider ist der Spreewald im Juni hoffnungslos überlaufen. Direkt nach unserem Start in Potsdam habe ich während der Fahrt versucht, über Handy einen freien Standplatz zu finden. Außerdem brauchten wir dringend eine Entsorgungsmöglichkeit. Das erwies sich als recht schwierig. In Krausnick-Groß Wasserburg ging niemand ans Telefon. Lübbenau und Burg waren bereits für die ganze Woche ausgebucht. Nur in Lübben auf dem Wohnmobil-Stellplatz vor dem Spreewald-Camping gab es noch freie Standplätze (N51.935995, E13.894293). Und ich kann den Platz nur empfehlen. Für nur 13 Euro/Tag konnten wir sämtliche Einrichtungen des Campingplatzes nutzen.


12. Juni 2017

Am nächsten Vormittag sind wir zu einer gemütlichen Kahnfahrt in den Unterspreewald aufgebrochen.

Unser "Kapitän" hielt viele Infos und Anekdoten für uns bereit.

Auf der Kahnfahrt mussten wir mehrere kleine Schleusen überwinden.

Im Gasthaus Lehnigksberg wurde Mittagsrast gemacht. Ich hatte eine sehr leckere Forelle.
Neben diesem Gasthaus gibt es übrigens auch einen kleinen Stellplatz direkt an der Spree.

< Die Schleusen werden bei Bedarf von Hand bedient.

Gemächlich stakt unser Bootsführer das Boot übers Wasser.


Nach der Kahnfahrt haben wir zusammen mit den Hunden die kleine Schlossinsel von Lübben erkundet.

Badeparadies in der Spreelagune neben dem Campingplatz — Wasserspielplatz auf der Schlossinsel

Hügellabyrinth aus hohen Buchenhecken - wir haben uns nicht bis ins Zentrum gewagt ;-) — kleines Fließ an der Schlossinsel

13. Juni 2017

Paddeltour in den Oberspreewald

Der Spreewald ist ein Paradies für Paddler und ideal zum Wasserwandern. Die durchschnittliche Fließgeschwindigkeit beträgt nur 0,6 - 1 km/h, das Wasser scheint zu stehen. So sind einfache Rundfahrten möglich, ohne dass man auf einem Teil der Paddeltour gegen die Strömung ankämpfen muss. Das Netz der Fließe umfasst mehr als 1.500 km, davon sind fast 300 km mit Kanadier oder Kajak befahrbar.

Selbstverständlich wollten wir auch selbst eine Paddeltour in dieser schönen Landschaft machen. Im Spreewald gibt es überall Bootsverleiher. Ich hatte uns schon am Vortag einen Kanadier reservieren lassen, und so konnten wir gleich nach dem Frühstück zu einer Flusswanderung von ca. 13 km in den Hochspreewald aufbrechen.

Auf unseren Reisen haben wir uns schon öfter ein Kanu für eine Paddeltour geliehen. In Schleswig-Holstein waren wir auf der Schwentine und dem Lanker See. Die Schwanenhavel in der Mecklenburger Seenplatte war ein Erlebnis. Aber der Spreewald ist einfach unschlagbar. Wir werden sicher noch mal wiederkommen.

Eine Fahrt auf den romantischen Spreefließen durch urwüchsige Wälder mit üppiger Flora und Fauna
offenbart die Schönheit dieser in Europa einzigartigen Landschaft.

Petermann-Spree

Auf dem Nordumfluter — links fliegt gerade ein Graureiher auf. Der Schwan hat wohl auf ein paar Futterstückchen gehofft.

untere Alt-Zachauer Spree

Dieser Seitenzweig wurde offenbar mit einem Baumstamm für Boote gesperrt, um die dahinter wachsenden Krebsscheren (Stratiotes aloides) zu schützen.
rechts: Immer wieder fanden wir Spuren von fleißigen Bibern.

links: nochmal die Petermann-Spree — rechts: Vorratshaltung im Spreewald: In diesen Kisten konnte man gefangene Fische kurze Zeit unter Wasser frisch halten.


weiter geht's nach Cottbus ...

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