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Besucherzaehler


16. August 2017

Eigentlich wollten wir als nächstes den Greifvogelpark in Gräfenwiesen besuchen.
Da die Flugschau aber erst um 15 Uhr stattfindet, sind wir morgens gleich zum Kleinen Arbersee gefahren.

Wanderung zum Kleinen Arbersee

Geparkt haben wir auf dem Wanderparkplatz an der Arberseestraße (N49.152990, E13.120116).

Vormittags regnete es immer noch leicht.
Vom Wanderparkplatz aus sind es ca. 3 km und 250 Höhenmeter zum See.
Wir sind entlang des Baches über den Triftsteig "Am Weißen Regen" aufgestiegen.

Als wir an dem idyllischen Bergsee auf 918 m über NN ankamen, ließ der Regen langsam nach.

Der Kleine Arbersee entstand vor Tausenden von Jahren. Im Süden des Sees bildete sich ein Hochmoor, das noch fest mit dem Ufer verbunden war.
Da der Weiße Regen einen zu geringen Wasserstand zum Triften (Holztransport auf dem Wasser) hatte,
entschlossen sich einige Bauern 1880, den See um mehr als einen halben Meter anzustauen.
Nach dem Aufstauen löste sich das durch Zuflüsse dreigeteilte Hochmoor vom Untergrund und es entstanden die drei schwimmenden Inseln.
Die Inseln haben eine Gesamtfläche von 2,2 ha und eine Stärke von 1,50 - 3,50 m, ragen aber nur 20-30 cm über die Wasseroberfläche heraus.
Ihre Unterseite besteht aus faserigem, mit Schlamm bedecktem Wurzelwerk.
Die Vegetation auf den Inseln entspricht der eines Hoch- oder Übergangsmoores mit z.T. seltenen Pflanzen.
Je nach Windrichtung verändern die schwimmenden Inseln ihre Position.

der Hauptzufluss zum Kleinen Arbersee

Wer nicht zu Fuß gehen will, kann ab Lohberghütte auch mit dem Bimmelbähnchen zum Kleinen Arbersee fahren.

Nach dem Mittagessen im Seehaus sind wir über die Asphaltstraße zurück zum Wohnmobil gegangen.

Nach dieser Wanderung passte die Flugshow um 15 Uhr zeitlich ganz genau.
Deshalb sind wir nun doch noch nach Gräfenwiesen gefahren (N49.192584, 12.867202).
Inzwischen hatte sich das Wetter deutlich gebessert.

Greifvogelpark Gräfenwiesen

< Der Seeadler fing seine Beute auch in einem kleinen Teich.

Zum Schluss der Show wurde ein besonders gefährlicher Vogel angekündigt,
für den man mutige Freiwillige suchte, die "sicherheitshalber" mit Helmen gut geschützt wurden.
Der gefährliche Vogel entpuppte sich dann als junger Falke, der vor 3 Wochen erst Fliegen gelernt hatte.

Zur Übernachtung sind wir wieder zurück nach Lohberghütte zum Parkplatz beim Bayerwald-Tierpark gefahren (N49.171869, E13.089513). (Foto unten)


Donnerstag, 17. August 2017

Der Große Arber

Am Großen Arber haben wir bei der Seilbahn an der Brennesstraße, Bayerisch Eisenstein, geparkt (N49.123797, E13.141754).
Gestern hatten die Hunde beim Mittagessen im Seehaus am Kleinen Arbersee Fans gefunden.
Zufällig trafen wir die netten Leute auf dem Parkplatz am Großen Arber wieder, die dann zusammen mit Helmut und den Hunden zum Gipfel gelaufen sind.

links: einer der vier Arbergipfel

rechts: der Große Arbersee mit seiner schwimmenden Insel

Der Große Arber ist mit 1455,5 m der höchste Berg des Bayerischen Waldes.

Auf dem rechten Bild kann man die 3 schwimmenden Inseln des Kleinen Arbersees gut erkennen.

Hauptgipfel mit Gipfelkreuz

Großer Arbersee

Im Gegensatz zum Kleinen Arbersee ist der Große Arbersee sehr überlaufen. Man merkt, dass hier eine Straße direkt am See vorbei führt.
Auf einem der Parkplätze an der Brennesstraße haben wir gerade noch ein Plätzchen für unser Wohnmobil gefunden (N49.100797, E13.161057).

Vor dem Rundgang um den See war erst mal ein Mittagessen
auf der Terasse des Arberseehauses angesagt.

Blick von der Terasse zur Arberwand >

Auch der Große Arbersee ist ein Eiszeitsee mit einem als "schwimmende Insel" bezeichneten Schwingrasen.
Die Schwingrasen im Großen Arbersee schieben sich am Westrand des Sees auf ca. 2 ha vom Ufer aus über die Wasserfläche
und haben an den flachen Ufern Kontakt zum festen Untergrund.

"Frauchen, das war ich nicht!" - Biberspuren am Seeufer

Blick zum Großen Arber


weiter geht's in zu den Rieslochfällen bei Bodenmais ...

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